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Unsere 5 Kommunen 2023

17 Kommunen hatten sich nach unserem Aufruf Ende 2022 beworben. Nach sorgfältiger Abwägung haben wir fünf ausgewählt, mit denen wir 2023 „Mehr Erreichen“ wollen. 

Besonders wichtig waren für unsere Entscheidung folgende drei Kriterien:

1. Die Region, in der die Kommune liegt, um eine faire Verteilung über das Bundesgebiet zu erreichen. Das Ergebnis: Jede der finalen Kommunen liegt in einem anderen Bundesland, drei davon in Ostdeutschland.

2. Die Größe der Kommune, sodass sich eine spannende Mischung aus Groß- und Kleinstädten ergibt. Mit 10.000 Einwohner*innen als kleinste und knapp 600.000 als größte Kommune, sind zwei Kleinstädte und zwei Großstädte mit im Programm.

3. Die eingereichte Fragestellung mit einer Zielsetzung half dem Team von „Mehr Erreichen“, wertvolle Schwerpunkte für die Partizipationsarbeit setzen zu können. Das Spektrum reicht in diesem Jahr von städtebaulichen Beteiligungsprozessen bis hin zur Bearbeitung der großen gesellschaftlichen Fragen wie Nachhaltigkeit und Zusammenhalt.

Ziel des Programms „Mehr Erreichen. Mit Beteiligung. – Kommunen der Offenen Gesellschaft“ ist es, gemeinsam mehr Erkenntnisse über erfolgreiche Beteiligung zu gewinnen. Dank der begleitenden Forschung, dem Austausch in unserem kommunalen Netzwerk und durch Best-Practises wollen wir diese Erkenntnisse teilen. Wir beginnen das Jahr mit einer Vorstellung der 5 ausgewählten Kommunen, dokumentieren Prozess während der Laufzeit und stellen am Jahresende zentrale gewonnene Erkenntnisse zur Verfügung.

Bramsche

Niedersachsen, 32.000 Einwohner*innen

Jeden Freitag findet auf dem Marktplatz von Bramsche der beliebte Wochenmarkt statt. An jedem anderen Tag lädt die 5500m² große Fläche noch nicht so richtig zum Verweilen ein. Jetzt soll der Marktplatz neu gestaltet werden. Das Ziel: Um das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt zu stärken, sollen Jung und Alt den Platz gemeinsam neu denken.

Dortmund

Nordrhein-Westfalen, 600.000 Einwohner*innen

Mit dem „Masterplan Integration 2.0“ möchte Dortmund Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte adressieren. Indem die Stadt deren Wünsche und Handlungsempfehlungen erfragt, soll die Lust auf mehr aktive Beteiligung wachsen. Ziel ist es, die bisher „Unsichtbaren“ bzw. „Unerreichten“ einzubeziehen.

Görlitz

Sachsen, 60.000 Einwohner*innen

Nachhaltiger zu werden, hat sich die Grenzstadt Görlitz als Ziel gesetzt. Die Herausforderung dabei: Wie kann eine Stadt klimaneutral werden und diese Transformation gleichzeitig sozialverträglich gestalten? Konkrete Maßnahmen sollen nun erarbeitet werden – vor allem unter Berücksichtigung bisher noch nicht erreichter Zielgruppen.

Marzahn-Hellersdorf

Berlin, 280.000 Einwohner*innen

Berlin wächst – besonders in den dicht besiedelten Bezirken wie Marzahn-Hellersdorf. Wie bei diesem Wandel die vielfältigen Meinungen der Hauptstadt mitgenommen werden können, will die Kommune mit neuen Beteiligungsprozessen herausfinden. Dabei gilt es, einen guten Dialog zwischen Quartiersmanagements und Bürger*innenräten zu fördern.

Pasewalk

Mecklenburg-Vorpommern, 10.000 Einwohner*innen

Den eigenen Bürger*innen das Gefühl geben, sich einbringen und etwas bewegen zu können – das möchte Pasewalk 2023 erreichen. Das Citymanagement will dafür Familien, Senior*innen, Unternehmen und Stadtvertreter*innen an einen Tisch bringen. „Engagement“ soll hier von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden.

Pünktlich zum Jahresbeginn startet die Arbeit in den fünf ausgewählten Kommunen: Online mit einem gemeinsamen Community-Call sowie individuellen Kick-off-Treffen vor Ort, um den Fahrplan für 2023 festzulegen.

 Welche Beteiligungsmethoden zum Einsatz kommen, hängt von der jeweiligen Fragestellung und Zielsetzung ab. Von Frühjahr bis Herbst finden die Beteiligungsprozesse in den einzelnen Kommunen statt. Zum Jahresende werden die Lernerfahrungen, Forschungsergebnisse und interkommunalen Handlungsempfehlungen festgehalten und miteinander geteilt. Dafür laden wir das Netzwerk nach Berlin zur Abschlusskonferenz ein.

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